wichtige infos rund um ihren chirurgischen eingriff.

 

Schmerzmittel.

Nach einer Operation ist es weder notwendig noch sinnvoll Schmerzen zu leiden! Vor allem ist Schmerz zu Beginn viel leichter in den Griff zu bekommen. Scheuen Sie sich daher nicht - auch nicht nachts - nach einer Krankenschwester zu läuten. Diese hat entweder bereits eine Medikationsinstruktion oder kontaktiert einen der diensthabenden Ärzte.


Visiten.

Pro Tag finden 2 Orthopädische Visiten statt: die erste gleich in der Früh (ab ca. 8h) und die zweite am Nachmittag. Die Visite erfolgt durch einen orthopädischen Oberarzt/ärztin oder durch einen Assistenzarzt/ ärztin. Sie können bei der Visite alle Fragen stellen die Ihnen am Herzen liegen. Auch 4-Augen- Gespräche sind selbstverständlich möglich. Natürlich werden Sie unabhängig von diesen beiden Visiten auch von Ihrem Operateur besucht und betreut. Samstags, Sonn- und Feiertags gibt es je eine Visite!


Rehabilitationsaufenthalt.

Wenn ein Rehabilitationsaufenthalt nach ihrer Operation sinnvoll ist, bekommen Sie automatisch einen Rehabilitationsantrag von uns, den zuerst Sie und danach wir ausfüllen. Es ist auch möglich einen Wunsch bezüglich des Rehabzentrums zu äußern. Der Antrag wir von uns weggeschickt. Sie werden in weiterer Folge schriftlich von dem Termin in Kenntnis gesetzt. Üblicherweise beginnt die Rehabilitation 6-8 Wochen nach der Operation.


Entlassung.

Der Tag der Entlassung wird Ihnen rechtzeitig bekanntgegeben, sodass sie entsprechend vorbereitet sind. Sie erhalten einen Entlassungsbrief mit allen für die Nachbehandlung wichtigen Daten am Entlassungstag. Rezepte werden Ihnen gleich anschließend in unserem Zentrum für Orthopädie ausgestellt.


Thrombosevorbeugung.

Da ein Krankenhausaufenthalt fast immer mit viel Liegen und wenig Bewegung verbunden ist, besteht ein erhöhtes Risiko einer Beinvenenthrombose (= Blutgerinnsel in den Beinvenen welche mit dem Blutfluss in die Lunge eingeschwemmt werden können). Aus diesem Grund bekommt an unserer Abteilung jeder Patient für die Dauer des Aufenthaltes eine sogenannte Thrombosevorbeugung. Wenn eine Operation am Bein durchgeführt wurde, muss diese Prozedur von Ihnen selbst zuhause über einen unterschiedlich langen Zeitraum fortgeführt werden. Sie werden in diesem Fall wärend des Aufenthaltes entsprechend eingeschult.


Rauchen.

Es gibt auf jeder Station einen Raucherraum! Solange sie Bettruhe haben müssen Sie auf das Rauchen verzichten. Wir empfehlen jedoch auch danach den Nikotinkonsum auf ein Minimum zu beschränken, da bereits eine einzige Zigarette die Durchblutung in den Geweben - und damit natürlich auch im Operationgebiet - stark herabsetzen kann, und das leistet Wundheilungsstörungen und Infektionen Vorschub.

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