wie eine behandlung abläuft.

 

In der ersten Behandlung wird ein genauer Befund erstellt mit einer detaillierten Anamnese, d.h. der Osteopath wird komplexe Fragen an Sie richten. Die Untersuchung erfolgt mit den Händen und erfasst den ganzen Körper. Anschließend werden im Liegen einzelne Gewebeabschnitte und Schichten beurteilt und behandelt. Mit den Händen sucht der Osteopath nach Regionen mit verringerter Beweglichkeit und verbessert sie gegebenenfalls. Aufbauend auf genauen Kenntnissen von Anatomie, Physiologie und Biomechanik versucht der Osteopath Zusammenhänge im Körper aufzudecken. Für den Osteopathen steht nicht Ihr Symptom (Schmerz) im Vordergrund, sondern die zugrunde liegende Störung, die irgendwo im Körper lokalisiert sein kann.

 

Welche Informationen Sie mitbringen sollten

Um die Fragen des Osteopathen beantworten zu können, sollten Sie wichtige Daten parat haben. Röntgenbilder, ärztliche Befunde, Mutter-Kind-Pass sind wertvolle Informationsquellen.


Nach der ersten Behandlung

Während der ersten Behandlung sind viele Patienten von den minimalen Impulsen, die gesetzt werden, überrascht. Dennoch ist es ratsam, nach der Behandlung körperliche oder geistige Anstrengungen zu vermeiden, da die aktivierten Selbstheilungskräfte nun viel Energie beanspruchen.


Wie oft muss behandelt werden?

Eine Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Nach einer Behandlung sollte der Körper über eine bestimmte Zeit ruhen, um die Eigenregulationskräfte nicht zu stören. Deshalb arbeitet der Osteopath in eher größeren Zeitabständen (1 bis 3 Wochen). Anzahl und Abstand der Behandlungen hängen vom jeweiligen Krankheitsbild ab.


Was behandelt der Osteopath?

Die Osteopathie versteht sich als Partner der Schulmedizin. Demnach sollte auf eine ärztliche Diagnosestellung und Therapieerörterung nicht verzichtet werden.

  • Akute und chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates (Rückenschmerzen, Hexen- schuss, Nackenbeschwerden, chronische Gelenk erkrankungen). 
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus 
  • Sinusitis, Atembeschwerden (z.B. Asthma, Bronchitis), chronische Mittelohrentzündungen 
  • Sportunfälle 
  • Verdauungsprobleme 
  • Nervosität, Angespanntheit, Schlafstörungen 
  • Menstruationsbeschwerden
  • Blasenschwäche, Prostataleiden 
  • Probleme des Kauapparates 
  • Mögliche Beschwerden bei Kindern: Allergien, Asthma, Bauchkrämpfe, Einnässen, Schrei-und Spuckkinder, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, Lernschwierigkeiten und Legasthenie, Augenpro bleme, Wachstumsprobleme, Skoliose, Schiefhals, Zahnfehlstellungen, Schlafstörungen, Ohren- probleme, Laufschwierigkeiten, verspätete oder auffällige Entwicklungen.
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